Natur erleben und begreifen !

Mit allen Sinnen erleben wir entlang des Jahresrades die Geschehnisse in der Natur, am Bach, im Wald, im Regen, in der Sonne, im Schnee oder im Herbstlaub!

 

Beobachtungen und Experimente der vier Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer sensibilisieren das Kind für das Werden und das Vergehen im Kreislauf der Natur.

Basisstation ist der Stadtbauernhof- Bauwagen, um welchen wir uns bewegen und entdecken.

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Wir folgen langfristigen oder kurzzeitigen Projekten, die das Kind mit nach Hause nehmen kann oder welche der Gestaltung des Stadtbauernhofes oder des Projekt-Bauwagenplatzes zugute kommen.

Die Tage werden je nach Wetter und je nach den Bedürfnissen und Ideen der Kinder und je nach Bedarf der Arbeit auf dem Stadtbauernhof gestaltet. Mit einfliessen werden Montessori- Projekte, die zu den Themen passen, sowie Geschichten, Lieder, Tänze, Bewegungen, Spiele, Aufgabenstellungen und Jahreszeitenrituale.

 

Der Kurs ist fortlaufend, bis auf geplante Urlaubstage.

Für Kinder

  • 3 bis 6 Jahre mittwochs von 16.00- 17.30 Uhr, in der Winterzeit von halb 4 bis 5 Uhr

Kinder, die sich noch nicht sicher fühlen ohne Begleitung, dürfen natürlich mit dieser kommen.

Kosten auf Anfrage unter jung.sabrina@gmail.com oder unter 015780750096

Ein Snack ist immer mit inbegriffen.

Die Teilnahme am Kurs setzt voraus, dass man offen für alle Wetterbedingungen ist und entsprechende Kleidung hat, sei es für Regen, Matsch, Sonne, Wasser, Erde oder Schnee. Bei Gewitter fällt der Kurs leider aus, genauso wenn alle bis auf ein Kind absagen für den Tag.

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Veranstalterin

Sabrina Jung

ausgebildet in der Montessori Pädagogik und Waldorf Pädagogik und in der Kindertagespflege.

in Kooperation mit dem Stadtbauernhof Saarbrücken

in der Verlängerten Julius- Kiefer Str. 219

66119 Saarbrücken

Stadtbauernhof Schild Brian

Link zum besseren Verständnis über Naturpädagogik/ Umwelterziehung:

http://www.kizz.de/kindergarten-und-krippe/kita-konzepte/naturpaedagogik-von-natur-aus-fasziniert

                             Schau dir die Erde mit all ihrer Vielfalt an,
                                lerne sie kennen, entdecke sie,
                               die Tiere, die Vögel, die Pflanzen,
                               das ganze Leben um uns herum –
                                so wunderbar und einzigartig,
                            diese Schönheit ist in allem was lebt.

                          Denn dies zu kennen ist deine Lebensgrundlage.

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Aktuelles Geschehen und bevorstehende Angebote

Ein neuer Wind haucht neue Ideen ein und damit neue Projekte:

Ab April geht es los mit einer Waldgruppe für Grundschüler. Wir treffen uns montags von 16 bis 17.30 Uhr fortlaufend. Eine Gruppengröße von 6 Kindern mindestens setzt das Zustandekommen einer Gruppe voraus (bis jetzt 2 Anmeldungen). Bitte anmelden nur über jung.sabrina@gmail.com oder 015780750096.


 

Ich biete  auch Kindergeburtstags- Feiern an

  • samstags auf dem Stadtbauernhof
  • auch sonntags oder an anderen Wochentagen je nach Absprache und Möglichkeit im Wald
  • Kostenpunkt liegt zwischen 100 und 120 Euro für 3-4 Stunden
  • maximal 10 Kinder
  • weitere Infos auf Anfrage jung.sabrina@gmail.com oder 015780750096

 

Ab den Sommerferien: Natur Ferienbetreuung

Es ist gerade im Team in Arbeit, wann genau und wo die Sommerferienbetreuung stattfinden kann. Wer schon einmal vorab nachfühlen will, kann sich gerne an mich wenden. jung.sabrina@gmail.com oder 015780750096

 

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Wieso? Weshalb? Warum?

Vögel beobachten und bestimmen……. Vogelhäuschen bauen…… Vogelfutter machen im Winter……… Vogelmobile bauen……….. Erdofen zum Pizzabacken bauen…….. Hände schmutzig machen, waschen und sich freuen, dass man etwas zusammen erschaffen hat, das auch noch von Nutzen sein wird….. die Sonne kitzelt die Nase….. ahhh, ein Tee tut gut und macht Mut……. autsch, ich habe mir weh getan- ein Pflaster und ein Liedchen helfen dass es besser wird……

wir legen ein Naturmandala

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boah, ist das anstrengend, so ein Projekt……… das dauert ja Jahre!!…….. und jetzt sind wir fertig, das war ja einfach (nach Jahren)…… ui, schau, ich hab ein Fisch gesehen……. ahh, das Wasser ist aber kalt…… patsch, ab in die Pfütze und alles rund um mich herum anspritzen…….

Wir sammeln in der wilden Natur was sie uns schenkt um uns zu nähren und verarbeiten es zu Etwas Leckerem …. Wie hier Veilchensirup (gut gegen Hustenschleim)

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Wir backen Brot mit selbst gemahlenem Mehl und bauen eventuell auch einen Lehmofen dafür….

wie gehe ich mit einem Samen um?… Wie fass ich ihn an?…… Wie kümmere ich mich um eine kleine Pflanze, was braucht sie?…… Hat sie auch eine Seele?….. Fühlt die was?……. Wir bauen ein Tipi und spielen Verstecken, jedes Mal wenn wir vorbeikommen…. der Schnee tut an den Händen weh…..  und ach weh, jetzt ist er nur Matsche…… und heute bauen wir aus Schneebällen eine Lichterburg……. mmmh, lecker Orangenkuchen im Feuer gemacht!…. und wer Geburtstag hat wird ehrenvoll gefeiert in einer Blätterkrone!…. den Feen und Elfen bauen wir ein Dankeschön…. und die Zwerge nicht zu vergessen! ……. Danke, danke, danke an unsere Mutter Erde!

und zum Schluß danke und ein Wiedersehenslied!

 

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Über mich und meine Intention

Ich bin Mina, 34 Jahre alt.

mina mit gurke aufm kopf

Ich habe 2 Söhne, 7 und 4 Jahre alt, die mein Verlangen nach Vorbild- Sein stärken und die der Grund für mich sind, dieses Projekt überhaupt ins Leben gerufen zu haben. Ich habe eine kurze Zeit als Tagesmutter in der Saarbrücker Innenstadt gearbeitet und dabei gemerkt, dass ich 5 Kindern in einer Wohnung ohne Riesengarten und nur dem Strassenverkehr und umliegenden Spielplätzen nicht genug bieten kann. Auch mir konnte ich das nicht weiter zumuten, denn die kindlichen Energien mit meinen Bedürfnissen zu vereinen, empfand ich als sehr grosse Herausforderung. Meine Söhne sind wie andere Kinder strotzende Energiepakete, die sich bewegen wollen, die neugierig ohne ständiges „Nein!“ ihre Umwelt erkunden wollen und Sinn machen wollen im Zusammen mit der Umwelt, sei es Mensch, Tier oder Ding. …

So kam vor 3 Jahren das Projekt Kids in Gummistiefeln zustande und seitdem arbeite ich mit Kindern zwischen 3 und 12 immer wieder mit und in der Natur, sei es auf dem Hof oder im Wald, am Fluss, dem Tümpel, auf der Wiese oder am Beet. es macht mir viel Freude und vor allem die neugierigen Fragen bringen mich immer wieder zum staunen.

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Ich interessiere mich sehr für Ernährung, Zusammenhänge was unsere Lebensmittel angeht, global, lokal und die Fairness, die damit einhergeht (oder nicht…). Ich habe meinen eigenen kleinen Garten, in dem ich mich im Gemüseanbau versuche und jeden Tag lernend erkenne, wie schwer es ist, das, was am Ende auf dem Teller landet, zu erzeugen, vom Samen den ganzen Prozess hindurch zum fertigen Gericht. Es ist, wenn man es mal wirklich genau betrachtet, ein unheimlich empfindlicher Prozess, der soviel Energie und Zeit beansprucht, dass das, was wir für z.B. das Produkt Zucchini bezahlen, wirklich lachhaft ist.

Und dann die Antworten der Kinder auf „Wo kommt die Milch her?“, „Wo kommt das Ei her?“, „Was braucht die Kartoffel um wachsen zu können?“- Alles Fragen, die die Kinder oft gar nicht fassen können und daher mit “ Aus dem Supermarkt.“ oder „Na, ein Netz.“ beantworten. Ach du meine Güte! Das MUSS sich ändern!

Ich möchte mit den Kindern die Hände schmutzig machen, Regenwürmer sammeln und wissen, warum es wichtig ist, dass die Sonne scheint oder der Regen uns beglückt. Ich möchte Ihnen beibringen, dass das, was man in der Natur findet, zum Essen gut ist oder zum Spiele Bauen geeignet ist. Ich möchte Ihnen zeigen, dass man keinen bebauten, gepflasterten Spielplatz besuchen muss, um einen Spielplatz zu finden, der Spass macht. Wie wärs mit einem Baum und einer Räuberleiter?

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Der Mensch muss erkennen, dass nicht die Erde uns gehört, sondern wir ihr und wir uns bei ihr jeden Tag dafür bedanken sollten, dass sie uns nährt, in Ehrfurcht und Demut. Dass sie es Wert ist, geschützt und geliebt zu werden. Mit allem, der Erde, dem Wasser, der Luft und der Sonne, den Tieren und auch den Menschen. Ja, es ist mir auch wichtig, dass wir wieder echten Kontakt zueinander finden, indem wir einander helfen, Stichwort Räuberleiter. Mut geben, durch Dick und Dünn gehen, Hürden zusammen überwinden und es einfach schlicht uund einfach zusammen schaffen.

 

Ich möchte rote Kinderbacken sehen, müde Gesichter, faszinierte Augen, kalte Hände, in 10 Zwiebelschichten angezogene Winterkinder, ich möchte die unmöglichsten Fragen hören und auch mal mit „Ich weiß nicht.“ antworten.

Phantasie

Bewegung

Schaffenskraft

Dank

Demut

Ehrfurcht

Gemeinschaft

Liebe

Stille

Fragen

Prozessverständnis

….

 

Konzept

Ich arbeite mit Impulsen, die das Wetter, die Launen und Interessen der Kinder und mein Ideenreichtum zusammengemixt ergeben. Ich bringe ein bunt gemischtes Paket mit in unsere gemeinsame Zeit:

Wissen aus der Natur über Feuer, Erde, Wasser, Luft, Vegetation, Tiere, Pflanzen und dem Menschen und seinen Wechselwirkungen

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Alle Sinne einsetzen: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und vor allem vielseitig Fühlen

Montessori Übungen, die mit einem der Themen zu tun haben

Wildkräuterkunde

Mithilfe auf dem Stadtbauernhof beim Säen, Ernten, Pflegen, …

Bau von Projekten wie z.B. Weidenzaun, Erdofen, Beet- Anlegen, …

Themenbezogene Gruppenspiele

Gesang

Tanz

Jahreszeiten Rituale

Beobachten

Experimentieren

„Einfach- Sein“

Geschichten

Puppenspiele

Basteln, Kreieren, Freies Schaffen

….

Es geht mir nicht darum, dass das Kind nach Hause geht und weiss, welche Pflanze es wie beim Namen nennen kann, sondern eher darum, dass es die Pflanze angefasst hat, gefühlt hat, wie sie sich anfühlt, in sich selbst hineingespürt hat, was es selbst dabei empfunden hat und danach im  künstlerischen Schaffen mit oder ohne Anleitung einen Zugang dazu findet, das Erlebte auszudrücken. Und dass das Kind wenn es die Pflanze immer wieder antrifft einen Bezug dazu findet und daraus ein tieferes Interesse dafür entwickelt, was im Prozess dazu führt, dass es an einem Punkt den Namen der Pflanze wissen will.

Es wird bei mir die Pflanze antreffen indem wir sie sammeln, malen, umrahmen, abpausen, seine Farbe vergleichen, fotografieren, pressen, genau untersuchen auf Blätter, Blüten, Wurzel- und Stengeleigenschaften, eventuell essen, ……

 

Das Kind hat das Recht ohne das Verlieren von Respekt, Demut und Ehrfurcht gegenüber der Natur aufzuwachsen. Um das nicht zu verlieren, darf es die Natur um sich herum nicht verlieren. Daher liegt es in der Verantwortung uns Erwachsener Ihnen einen Raum zu schaffen, in dem sie einfach kindlich die Natur erleben dürfen.

Was macht das mit uns Grossen, wenn mein Kind den Baum hochklettert? Ich möchte die Begleitpersonen dazu ermutigen, auch mutig zu sein, einen echten Schutz für das Kind darzustellen, indem sie unterm Baum stehen und genau beobachten, ruhig und leise und im Falle des Falles auffangen.